ASSA Österreichischer Eisschnelllauf Verband

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06.03.2009 - Short Track-WM, Tag 1: Endstation Viertelfinale
06.03.2009 - Am ersten Tag der Short Track Weltmeisterschaften im Ferry Dusika Stadion lief es über die 1.500 Meter perfekt für Korea: Min-Jung Kim und Ho-Suk Lee holten sich bei den Damen und Herren die ersten Weltmeistertitel in Wien! Nicht ganz so erfolgreich lief es für die österreichischen AthletInnen.

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Auf seiner Lieblingsdistanz qualifizierte sich Andre Pulec trotz eines Sturzes für das Viertelfinale bei den Herren. Dort war leider Endstation für den Wiener: "Im Vorlauf brachte mich der Pole Dariusz Kulesza durch einen Sturz zu Boden. Da ich zu diesem Zeitpunkt an der dritten Stelle lag, stieg ich durch das Reglement auf. Im Viertelfinale erwischte ich leider einen sehr schnellen Lauf und hatte keine Chance. Jetzt hoffe ich auf den morgigen Tag." Für Matthias Stelzmüller, der mit seinen 17 Jahren zu den jüngsten Sportlern im Feld zählt, war bereits im Vorlauf Endstation, er ärgerte sich aber über das Rennen: "Ich habe lange geführt und angeblich den Australier Jeremy Beck touchiert. Deshalb wurde ich aus dem Rennen genommen."

Den Titel bei den Herren holte sich im spannenden Finale der Koreaner Ho-Suk Lee vor seinem Landsmann Yoon-Gy Kwak. Dritter wurde der US-Amerikaner J.R. Celski vor seinem Teamkollegen Apolo Anton Ohno, der bis zwei Runden vor Schluss auf Gold kurs lag.

Bei den Damen holte sich die Koreanerin Min-Jung Kim vor der Chinesin Yang Zhou und der Koreanerin Sae-Bom Shin den Titel. Pech hatte die große Favoritin Meng Wang. Die chinesische Weltmeisterin des Vorjahres kam zwar als Erste ins Ziel, wurde schließlich aber disqualifiziert. Für Veronika Windisch lief es nicht nach Wunsch, sie schied im Viertelfinale als Dritte aus und verpasste knapp die Qualifikation für die nächste Runde. "Natürlich wäre ich heute lieber öfters gefahren, denn die Form ist sehr gut. Ich wollte das Rennen schnell machen und habe mich gleich an die Spitze gesetzt. Leider haben mich die Konkurrentinnen vorne verhungern lassen und ich wurde nur Dritte", meinte die Steirerin nach dem Rennen.

ASSA-Sportkoordinator Marek Stanuch, Competition Manager der WM, ist über den ersten Veranstaltungstag und das viele positive Feedback glücklich. "Die Bedingungen sind perfekt, die Organisation läuft wie am Schnürchen." Besonders erfreut ist Stanuch über die Kommentare der Athleten zum Eis, "denn dass das passt ist das Wichtigste." Weiter: "Die Zusammenarbeit mit der Stadt Wien in der Vorbereitung der WM lief ohne Probleme, eine tolle Veranstaltung ist der Lohn. an Dank an alle Mitarbeiter, die dies ermöglichen."